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Microsoft 365 Vs Google Workspace Vs Nextcloud

Zuletzt aktualisiert: 08.06.2026 um 10:06 Uhr

Microsoft 365 vs. Google Workspace vs. Nextcloud

E-Mail, Dokumente, Kalender, Cloud-Speicher – die Wahl der Office-Plattform betrifft jeden Arbeitstag und jeden Datenschutzbeauftragten. Microsoft 365 und Google Workspace dominieren den Markt, Nextcloud ist die datensouveräne Selbsthosting-Alternative. Dieser Vergleich zeigt Kosten, Datenschutz und Eignung.

Die drei Lösungen im Kurzporträt

Microsoft 365

Der Platzhirsch mit Word, Excel, Outlook, Teams und OneDrive – als Desktop- und Web-Apps. Tiefe Integration, riesiger Funktionsumfang, US-Anbieter.

Google Workspace

Gmail, Docs, Sheets, Meet und Drive – komplett im Browser, stark in Echtzeit-Zusammenarbeit. Ebenfalls US-Anbieter.

Nextcloud

Open-Source-Plattform für Dateien, Kalender, Kontakte und (mit Office-Integration) Dokumentenbearbeitung – selbst gehostet auf eigenen oder deutschen Servern. Volle Datenhoheit.

Kostenvergleich (2026, pro Nutzer/Monat)

Lösung Einstieg Standard
Microsoft 365 Business Basic ca. 7 € Standard ca. 12,50–14 €
Google Workspace Starter ca. 6–7 € Standard ca. 12–14 €
Nextcloud Software kostenlos (nur Server) Support-Abo optional

Hinweis: Microsoft hat für viele M365-Pläne zum 1. Juli 2026 Preiserhöhungen angekündigt. Bei Nextcloud zahlen Sie keine Lizenz pro Nutzer, sondern nur Serverkosten – das macht es bei vielen Nutzern besonders wirtschaftlich.

Der direkte Vergleich

Kriterium Microsoft 365 Google Workspace Nextcloud
Datenstandort USA (EU-Optionen) USA (EU-Optionen) Selbst wählbar / DE
Datenhoheit Beim Anbieter Beim Anbieter Vollständig bei Ihnen
Office-Apps Desktop + Web Web Web (Collabora/OnlyOffice)
Zusammenarbeit Sehr stark (Teams) Sehr stark Gut
Wartung Anbieter Anbieter Selbst / Dienstleister
Kosten bei vielen Nutzern Steigt linear Steigt linear Konstant (Server)
💡 Tipp: Bei kleinen Teams sind M365 und Workspace bequem. Ab vielen Nutzern oder bei hohen Datenschutzanforderungen wird selbstgehostetes Nextcloud schnell deutlich günstiger – die Kosten skalieren nicht pro Kopf.

Welche Lösung für wen?

  • Microsoft 365: wenn Sie Desktop-Office (Excel-Power), Teams und tiefe Windows-Integration brauchen.
  • Google Workspace: wenn browserbasierte Echtzeit-Zusammenarbeit und Einfachheit im Vordergrund stehen.
  • Nextcloud: wenn Datensouveränität, deutscher Serverstandort und planbare Kosten bei vielen Nutzern zählen.

Datenschutz als Entscheidungsfaktor

M365 und Workspace sind US-Dienste; für DSGVO-Konformität braucht es einen AVV und die Prüfung der Datenflüsse. Nextcloud auf einem deutschen Server gibt Ihnen volle Kontrolle und ist damit die datenschutzfreundlichste Option – besonders für Behörden, Gesundheitswesen und datensensible Branchen.

Fazit

Microsoft 365 und Google Workspace bieten Komfort und Funktionsfülle aus der Cloud, sind aber laufend kostenpflichtig und datenschutzrechtlich aufwendiger. Nextcloud punktet mit Datenhoheit und kostet bei wachsenden Teams oft deutlich weniger. Die Entscheidung hängt von Funktionsbedarf, Datenschutzanspruch und Teamgröße ab.

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