ConsentKit Vs Cookiebot Cookie Consent Vergleich
ConsentKit vs. Cookiebot: Cookie-Consent-Lösungen im Vergleich
Cookie-Banner sind seit der DSGVO Pflicht – aber die Wahl der richtigen Consent-Lösung entscheidet über Kosten, Datenschutz und Nutzererlebnis. Cookiebot (by Usercentrics) ist einer der bekanntesten Anbieter. ConsentKit – das kostenlose Cookie Widget von Enjyn, das per einer Script-Zeile eingebunden wird – verfolgt einen anderen Ansatz. Dieser Vergleich zeigt die Unterschiede ehrlich auf.
Was ist ein Consent-Management-Tool?
Cookies und Tracker brauchen seit DSGVO und TTDSG eine aktive, informierte Einwilligung der Nutzer. Ein Consent-Management-Tool (CMP) übernimmt das: Es zeigt den Cookie-Banner, blockiert Tracker bis zur Einwilligung, dokumentiert die Zustimmung und ermöglicht den Widerruf. Ohne ein solches Tool drohen Abmahnungen und Bußgelder.
Cookiebot: der etablierte Cloud-Dienst
Cookiebot ist eine Cloud-basierte Consent-Plattform. Die Preise richten sich 2026 nach der Anzahl der Unterseiten pro Domain:
| Plan | Unterseiten | Preis / Monat (netto) |
|---|---|---|
| Free | bis 50 | 0 € |
| Premium Lite | bis 50 | 7 € |
| Premium Small | bis 350 | 15 € |
| Premium Medium | bis 3.500 | 30 € |
| Premium Large | bis 7.000 | 50 € |
| Premium XL | ab 7.000 | 90 € |
Wichtig zu wissen: Cookiebot rechnet pro Domain ab – wer mehrere Websites betreibt, zahlt mehrfach. Ein Auto-Upgrade hebt den Plan automatisch an, wenn ein Scan mehr Unterseiten findet. Tägliche Scans statt monatlicher kosten extra (rund 99 € im Monat).
ConsentKit: kostenlos und per Script-Tag eingebunden
ConsentKit von Enjyn verfolgt einen anderen Weg: Sie hosten nichts selbst, sondern binden das Cookie Widget mit einer einzigen Script-Zeile von Enjyn ein – und es ist 100 % kostenlos, ohne Abo und ohne Datenweitergabe an Dritte. Die Verarbeitung läuft überwiegend im Browser (Browser-First), Tracker werden erst nach Zustimmung geladen.
<script src="https://enjyn.de/src/enjyn-cookie.php" async></script>
Zum Funktionsumfang gehören:
- Automatische Cookie-Erkennung: rund 50 bekannte Tracker werden erkannt, auch per Wildcard.
- Script- und Iframe-Blocker: Tracker laden gar nicht erst, bevor eingewilligt wurde.
- Anonymisiertes Consent-Log: erfüllt die Nachweispflicht nach Art. 7 DSGVO.
- 9 fertige Themes inklusive Glasmorphismus und Live-Design-Anpassung.
- Mobile-optimiert als Bottom-Sheet mit Inner-Scrolling.
- Mehrsprachig (DE/EN mit Auto-Erkennung).
- Reopen-Button für jederzeitigen Widerruf.
- Integration in einer Zeile Code – ohne eigene Server, ohne Wartungsaufwand.
Der direkte Vergleich
| Kriterium | Cookiebot | ConsentKit (Enjyn) |
|---|---|---|
| Modell | Cloud / SaaS | Script-Einbindung von Enjyn |
| Kosten | Abo pro Domain (0–90 €/Monat) | 100 % kostenlos, kein Abo |
| Datenverarbeitung | Beim Anbieter | Browser-First, keine Weitergabe an Dritte |
| Mehrere Domains | Mehrfachkosten | Frei nutzbar |
| Tracker-Blocker | Ja | Ja |
| Consent-Nachweis | Ja | Ja (anonymisiertes Log) |
| Wartung & Updates | Anbieter | Durch Enjyn (immer aktuell) |
Welche Lösung passt zu wem?
- Cookiebot eignet sich für Unternehmen, die einen großen Cloud-Anbieter mit eigenem Dashboard bevorzugen und die laufenden, domain-abhängigen Kosten akzeptieren.
- ConsentKit ist ideal, wenn Sie eine kostenlose, schnell eingebundene Lösung ohne Abo und ohne Wartungsaufwand wollen – besonders bei mehreren Domains.
Fazit
Beide Lösungen erfüllen die zentralen DSGVO-Anforderungen: Tracker-Blocking, Einwilligung und Nachweis. Der Unterschied liegt im Modell. Cookiebot ist die bequeme Cloud-Variante mit laufenden, domain-abhängigen Kosten. ConsentKit wird mit einer Script-Zeile von Enjyn eingebunden, ist 100 % kostenlos und gibt keine Daten an Dritte weiter. Für datenschutzbewusste Betreiber – vor allem mit mehreren Websites – ist das kostenlose Cookie Widget oft die wirtschaftlichere und unkompliziertere Wahl.