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Proxmox VE Installation Anleitung

Zuletzt aktualisiert: 11.01.2026 um 11:52 Uhr

Proxmox VE Installation & Einrichtung

Proxmox Virtual Environment (VE) ist eine leistungsstarke Open-Source-Virtualisierungsplattform. Sie kombiniert KVM-Virtualisierung und LXC-Container mit einer benutzerfreundlichen Weboberfläche. Ideal für Homelab, Entwicklung und Produktion.

Was ist Proxmox VE?

  • Typ-1-Hypervisor: Läuft direkt auf der Hardware (Bare-Metal)
  • KVM-VMs: Vollständige Virtualisierung für alle Betriebssysteme
  • LXC-Container: Leichtgewichtige Linux-Container
  • Web-GUI: Verwaltung über Browser
  • Cluster-fähig: Mehrere Nodes verbinden
  • Kostenlos: Keine Lizenzkosten (Enterprise-Repo optional)

Systemanforderungen

Komponente Minimum Empfohlen
CPU 64-Bit mit VT-x/AMD-V Multi-Core mit VT-d/IOMMU
RAM 2 GB (+ RAM für VMs) 16 GB+
Storage 32 GB SSD 256 GB+
Netzwerk 1x Gigabit 2x Gigabit oder 10G

Installation

1. ISO herunterladen

Laden Sie das aktuelle ISO von proxmox.com/downloads herunter.

2. Bootfähigen USB-Stick erstellen

# Linux/Mac
sudo dd if=proxmox-ve_8.x.iso of=/dev/sdX bs=4M status=progress

# Oder mit Balena Etcher (Windows/Mac/Linux)

3. Installation starten

  1. Vom USB-Stick booten
  2. "Install Proxmox VE" auswählen
  3. Lizenzvereinbarung akzeptieren
  4. Ziel-Festplatte wählen (Achtung: wird formatiert!)
  5. Land, Zeitzone und Tastaturlayout
  6. Root-Passwort und E-Mail eingeben
  7. Netzwerk konfigurieren (statische IP empfohlen)

4. Netzwerkkonfiguration

# Beispiel-Konfiguration:
Hostname: proxmox.local
IP-Adresse: 192.168.1.100
Netzmaske: 255.255.255.0
Gateway: 192.168.1.1
DNS: 192.168.1.1 (oder 8.8.8.8)
💡 Tipp: Notieren Sie sich die IP-Adresse! Sie benötigen sie für den Webzugang.

Erster Zugriff

Web-Interface öffnen

https://192.168.1.100:8006

# Anmeldung:
Benutzername: root
Passwort: [Ihr gewähltes Passwort]
Realm: Linux PAM

Enterprise-Repository deaktivieren (ohne Subscription)

# Via SSH oder Shell in der Web-GUI:

# Enterprise-Repo deaktivieren
sed -i 's/^deb/#deb/' /etc/apt/sources.list.d/pve-enterprise.list

# No-Subscription-Repo hinzufügen
echo "deb http://download.proxmox.com/debian/pve bookworm pve-no-subscription" > /etc/apt/sources.list.d/pve-no-subscription.list

# System aktualisieren
apt update && apt full-upgrade -y

Erste VM erstellen

ISO hochladen

  1. Datacenter → Storage → local → ISO Images
  2. "Upload" klicken
  3. ISO-Datei auswählen (z.B. Ubuntu Server)

VM anlegen

  1. Rechtsklick auf Node → "Create VM"
  2. General: Name vergeben, VM-ID
  3. OS: ISO-Image auswählen
  4. System: BIOS/UEFI, Machine q35
  5. Disks: Größe festlegen (z.B. 32 GB)
  6. CPU: Cores zuweisen
  7. Memory: RAM zuweisen
  8. Network: Bridge vmbr0
  9. Fertigstellen und starten

LXC-Container erstellen

Template herunterladen

  1. Storage → local → CT Templates
  2. "Templates" klicken
  3. z.B. "debian-12-standard" auswählen

Container anlegen

# Via GUI: Rechtsklick → Create CT
# Oder via CLI:
pct create 100 local:vztmpl/debian-12-standard_12.0-1_amd64.tar.zst \
  --hostname debian-ct \
  --memory 1024 \
  --cores 2 \
  --rootfs local-lvm:8 \
  --net0 name=eth0,bridge=vmbr0,ip=dhcp \
  --password geheim123

Wichtige Befehle

# VM-Verwaltung
qm list                    # Alle VMs auflisten
qm start 100               # VM 100 starten
qm stop 100                # VM 100 stoppen
qm shutdown 100            # VM 100 herunterfahren

# Container-Verwaltung
pct list                   # Alle Container auflisten
pct start 100              # Container starten
pct enter 100              # In Container wechseln

# Storage
pvesm status               # Storage-Status
zpool status               # ZFS-Status (wenn verwendet)

# Cluster
pvecm status               # Cluster-Status
pvecm nodes                # Cluster-Nodes

Backup einrichten

# Unter Datacenter → Backup → Add:
Storage: local (oder NFS/CIFS)
Schedule: Täglich 02:00
Selection Mode: All
Compression: ZSTD
Mode: Snapshot

Best Practices

  1. Separate Netzwerke: VMs in VLANs trennen
  2. ZFS nutzen: Für Snapshots und Datenintegrität
  3. Regelmäßige Backups: Auf externen Storage
  4. Updates einspielen: Sicherheitsupdates zeitnah
  5. Monitoring: Ressourcennutzung überwachen

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