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IT Sicherheit Unternehmen Grundlagen

Zuletzt aktualisiert: 05.02.2026 um 20:08 Uhr

IT-Sicherheit für Unternehmen in Landshut & Niederbayern: Checkliste 2026

Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Konzerne in München oder Berlin. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen in Landshut, Freising, Moosburg an der Isar und der gesamten Region Niederbayern sind beliebte Ziele – weil sie oft weniger in IT-Sicherheit investieren als Großunternehmen. Ein einziger erfolgreicher Angriff kann existenzbedrohend sein: Datenverlust, Betriebsunterbrechung, Reputationsschaden und hohe DSGVO-Bußgelder. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Maßnahmen, die jedes Unternehmen in Bayern 2026 umsetzen sollte.

Warum IT-Sicherheit in Niederbayern immer wichtiger wird

Die Bedrohungslage hat sich in den letzten Jahren drastisch verschärft. Ransomware-Angriffe, Phishing-Kampagnen und Datenlecks gehören zum Alltag – auch in der Region Landshut. Laut BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) war die Bedrohungslage im Cyberraum noch nie so hoch wie heute. Betroffen sind Handwerksbetriebe, Arztpraxen, Gastronomiebetriebe, Dienstleister und mittelständische Unternehmen jeder Branche.

Die häufigsten Folgen eines Cyberangriffs:

  • Datenverlust: Kundendaten, Geschäftsgeheimnisse oder Finanzdaten werden gestohlen oder verschlüsselt
  • Betriebsausfall: Systeme stehen still, Mitarbeiter können nicht arbeiten, Kunden werden nicht bedient
  • Finanzielle Schäden: Lösegeldforderungen, Wiederherstellungskosten und entgangene Umsätze
  • DSGVO-Bußgelder: Bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes
  • Vertrauensverlust: Kunden und Geschäftspartner in der Region verlieren das Vertrauen in Ihr Unternehmen

Die 10 wichtigsten IT-Sicherheitsmaßnahmen für bayerische Unternehmen

1. SSL-Zertifikat und HTTPS für jede Website

Eine verschlüsselte Verbindung ist Pflicht – nicht nur für Online-Shops, sondern für jede Unternehmenswebsite in Landshut oder Freising. Ohne HTTPS zeigen Browser eine Sicherheitswarnung an, Formulardaten werden unverschlüsselt übertragen und Google stuft die Seite im Ranking ab.

2. Regelmäßige Software-Updates und Patches

Veraltete Software ist das Einfallstor Nummer eins für Hacker. Ob Betriebssystem, CMS, Plugins oder Server-Software: Updates schließen bekannte Sicherheitslücken und sollten zeitnah eingespielt werden. Richten Sie automatische Updates ein, wo immer es möglich ist.

3. Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung

Schwache Passwörter sind nach wie vor einer der häufigsten Angriffsvektoren. Setzen Sie auf Passwort-Manager und erzwingen Sie komplexe Passwörter mit mindestens 12 Zeichen. Aktivieren Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für alle kritischen Systeme: E-Mail, CMS, Cloud-Dienste und Admin-Zugänge.

4. Regelmäßige Backups nach der 3-2-1-Regel

Die 3-2-1-Regel besagt: Erstellen Sie mindestens 3 Kopien Ihrer Daten, speichern Sie diese auf 2 verschiedenen Medientypen, und bewahren Sie 1 Kopie an einem externen Standort auf. Für Unternehmen in Niederbayern empfiehlt es sich, Backups auf deutschen Servern zu speichern – DSGVO-konform und mit schnellem Zugriff.

5. Firewall und Netzwerksegmentierung

Eine Firewall kontrolliert den ein- und ausgehenden Netzwerkverkehr. Für Unternehmen empfiehlt sich eine Hardware-Firewall am Netzwerkeingang kombiniert mit Software-Firewalls auf den einzelnen Rechnern. Segmentieren Sie Ihr Netzwerk so, dass ein kompromittiertes Gerät nicht automatisch Zugriff auf alle anderen Systeme hat.

6. E-Mail-Sicherheit und Phishing-Schutz

Über 90% aller Cyberangriffe beginnen mit einer Phishing-E-Mail. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig im Erkennen verdächtiger E-Mails. Technisch helfen SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge in Ihren DNS-Einstellungen, um E-Mail-Spoofing zu verhindern.

7. Zugriffsrechte nach dem Minimalprinzip

Jeder Mitarbeiter sollte nur auf die Systeme und Daten zugreifen können, die er für seine Arbeit tatsächlich braucht. Administratorrechte gehören nicht auf normale Arbeitsplatzrechner. Prüfen Sie regelmäßig, ob ehemalige Mitarbeiter noch aktive Zugänge haben.

8. Website-Sicherheit: Security Headers und WAF

Neben SSL gibt es weitere Maßnahmen, um Ihre Unternehmenswebsite zu schützen: Security Headers wie Content-Security-Policy, X-Frame-Options und Strict-Transport-Security verhindern gängige Angriffe. Eine Web Application Firewall (WAF) blockiert verdächtige Anfragen, bevor sie Ihre Anwendung erreichen.

💡 Tipp: Mit dem Enjyn Domain Toolkit können Sie kostenlos prüfen, ob Ihre Website die wichtigsten Security Headers gesetzt hat und wie sicher Ihre Konfiguration ist.

9. Monitoring und Incident Response

Sie können nur auf Angriffe reagieren, die Sie auch bemerken. Ein Monitoring-System überwacht Ihre Server rund um die Uhr und alarmiert Sie bei ungewöhnlichen Aktivitäten. Erstellen Sie einen Incident-Response-Plan, der festlegt, wer im Ernstfall was zu tun hat.

10. Mitarbeiterschulungen und Awareness

Die beste Technik nützt wenig, wenn Mitarbeiter auf Phishing-Links klicken oder USB-Sticks von Fremden anschließen. Regelmäßige Schulungen und simulierte Phishing-Tests machen Ihr Team zur stärksten Verteidigungslinie.

IT-Sicherheit Checkliste für Unternehmen in Bayern

Maßnahme Priorität Aufwand
SSL/HTTPS aktivieren Kritisch Gering
Software-Updates automatisieren Kritisch Gering
2FA für alle Zugänge aktivieren Kritisch Gering
Backup-Strategie umsetzen Kritisch Mittel
Firewall konfigurieren Hoch Mittel
SPF/DKIM/DMARC einrichten Hoch Gering
Security Headers setzen Hoch Gering
Zugriffsrechte prüfen Hoch Mittel
Monitoring einrichten Mittel Mittel
Mitarbeiterschulungen Mittel Laufend

DSGVO und IT-Sicherheit: Was Unternehmen in Niederbayern wissen müssen

Die DSGVO verpflichtet Unternehmen, technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten zu ergreifen. Das betrifft jedes Unternehmen in Landshut, Freising oder Moosburg, das Kundendaten verarbeitet – vom Handwerksbetrieb bis zum IT-Dienstleister. Wer keinen angemessenen Schutz nachweisen kann, riskiert empfindliche Bußgelder.

Wichtige DSGVO-relevante Maßnahmen: Verschlüsselung gespeicherter Daten, sichere Datenübertragung, regelmäßige Sicherheitsaudits, dokumentierte Löschkonzepte und eine schnelle Meldung von Datenschutzverletzungen innerhalb von 72 Stunden.

IT-Sicherheit vom regionalen Partner in Niederbayern

IT-Sicherheit ist Vertrauenssache. Als IT-Dienstleister aus der Region Landshut verstehen wir die Bedürfnisse lokaler Unternehmen: persönliche Ansprechpartner statt anonymer Hotlines, Hosting auf deutschen Servern und schnelle Hilfe im Ernstfall. Wir unterstützen Unternehmen in Landshut, Moosburg an der Isar, Freising und dem gesamten Münchner Umland bei der Absicherung ihrer IT-Infrastruktur.

Fazit: IT-Sicherheit ist kein Projekt, sondern ein Prozess

IT-Sicherheit lässt sich nicht einmal einrichten und dann vergessen. Bedrohungen entwickeln sich ständig weiter, und Ihre Schutzmaßnahmen müssen Schritt halten. Beginnen Sie mit den kritischen Maßnahmen aus der Checkliste und bauen Sie Ihre Sicherheitsstrategie Schritt für Schritt aus.

Sie möchten wissen, wie sicher Ihre Website und IT-Infrastruktur aktuell aufgestellt ist? Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung – wir beraten Unternehmen in Landshut, Freising und ganz Niederbayern. Oder nutzen Sie unser Domain Analyse Tool für einen sofortigen Security-Check.

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